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Naturschutzfachliche Stellungnahmen im Rahmen von Baugenehmigungen

Im Rahmen der Erteilung des gemeindlichen Einvernehmens bei Bauanträgen oder Bauvoranfragen ist in vielen Fällen eine naturschutzfachliche Stellungnahme erforderlich. Das Bauvorhaben muß in Zusammenhang mit einem Ortstermin auf folgende Aspekte hin überprüft werden:

Handelt es sich um eine Planung gemäß der Festsetzungen eines Bebauungsplanes bzw. Grünordnungsplanes ?
Sind geschützte Biotope (§ 21 Landesnaturschutzgesetz) oder besonders bzw. streng geschützte Arten betroffen (§ 7 Bundesnaturschutzgesetz) ?
Ist Wald betroffen (Landeswaldgesetz § 2) ?
Ist geschützter Baumbestand betroffen (Bebauungsplan-/Außenbereichs-/Innenbereichssatzung; landschaftsbestimmende Gehölze gemäß LNatSchG) ?
Ist ein Gewässerrand betroffen ?
Grünplanerische Aspekte (stadteigene Grün- oder Erholungsflächen, Wegebeziehungen etc.)
Können Maßnahmen zur Eingriffsvermeidung oder -minderung getroffen werden ?
Sind Ausgleichsmaßnahmen erforderlich ? Welche ? Wo?
Sind Ersatzmaßnahmen erforderlich ? Welche ? Wo?
Bearbeitung von Knickrodungsanträgen bei einer Länge bis 5 lfd.m. Knick (an die Stadt übertragene Aufgabe der Unteren Naturschutzbehörde)
Abgabe einer schriftlichen Stellungnahme, ggf. mit Lageplan und Skizze an die Bauaufsicht
Ggf. Beratung der Antragsteller (v.a. bzgl. DIN 18 920)
Beteiligung und Information betroffener Kollegen (z.B. aus der Objektplanung)


Verstoß gegen den gesetzlichen Knickschutz (§ 30 Abs. 2 BNatSchG i.V.m. § 21 Abs. 1 Nr. 4 LNatSchG sowie den Knickschutzerlass des MELUR vom 11.Juni 2013)

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