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Im gesamten Strafverfahren gegen Jugendliche (zur Tatzeit 14 – 17 Jahre) oder Heranwachsende (zur Tatzeit 18 – 21 Jahre) hat das Jugendgericht die Jugendgerichtshilfe zu beteiligen.

Die Aufgabe der Jugendgerichtshilfe ist es, nach einem persönlichen Gespräch mit dem/der Angeklagten, einen Bericht über den/die Betroffene zu verfassen. Mit diesem Bericht informiert die Jugendgerichtshilfe das Jugendgericht und die Staatsanwaltschaft zur Entwicklung, Persönlichkeit, Familie und Lebenssituation des jungen Menschen. Außerdem berät sie den/die Angeklagte/n (sowie die Sorgeberechtigten).

Mit dem Bericht reicht die Jugendgerichtshilfe eine Empfehlung hinsichtlich eines Ahndungsvorschlages ein. Darüber hinaus nimmt die Jugendgerichtshilfe in Einzelfällen an der Verhandlung teil und ist für die Nachbetreuung (z.B. Vermittlung und Überwachung sozialer Arbeitsstunden, die Durchführung eines Sozialen Trainingskurses o.ä.) Ansprechpartner.